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Warum impfen wichtig ist

Impfen kann Leben retten

Als Hunde- oder Katzenhalter wollen Sie nur das Beste für Ihr Tier. Doch was ist das Beste? Über Sinn, Notwendigkeit und Nebenwirkungen von Impfungen wird auch bei Tieren immer wieder diskutiert. Impfgegner oder Impfkritiker verunsichern zunehmend mit Aussagen wie: Gewisse Impfungen seien unnötig oder das Impfen sei gesundheitsschädlich. Zudem lassen neue wissenschaftliche Erkenntnisse die Frage nach dem optimalen Abstand zwischen gewissen Wiederholungsimpfungen aufkommen.

Vorbeugen ist besser als heilen! Nach diesem Grundsatz und unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeiten Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte. Vorbeugende Behandlungen wie das Impfen dienen nicht nur der Gesundheit des einzelnen Tieres, sondern schützen die gesamte Hunde- und Katzenpopulation.

Nur wenn die grosse Mehrheit der Tierhalterinnen und Tierhalter die Empfehlungen bezüglich des Impfens befolgt, können gefährliche Infektionskrankheiten kontrolliert werden. Helfen auch Sie dabei mit!

Warum überhaupt impfen?

Eine Impfung verhindert eine Erkrankung oder sorgt dafür, dass diese deutlich kürzer und milder verläuft. Viele Infektionskrankheiten, gegen die Ihr Tier geimpft werden kann, können tödlich verlaufen. Die Impfung ist eine einfache Methode, das Tier zu schützen und Behandlungskosten zu sparen. Impfungen schützen ausserdem auch uns Menschen vor Krankheiten, die durch Tiere übertragen werden.

Impfungen schützen nicht nur einzelne Individuen

Dank regelmässigem Impfen konnten viele gefährliche Infektionskrankheiten zurückgedrängt werden. Auch die steigende Lebenserwartung unserer Haustiere ist ein klarer Erfolg konsequenten Impfens. Trotzdem treten viele, oft lebensbedrohliche Krankheiten immer noch regional gehäuft auf.

Bei Hunden und Katzen sind das besonders Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Katzenleukämie, Katzenschnupfen und Katzenseuche. Auch die gefährliche Tollwut ist in einigen Ländern noch ein Problem. Durch das heutzutage seltene Auftreten vieler Krankheiten denken Tierhalter, sie könnten auf die Impfung verzichten. Ein gefährlicher Irrtum, denn ungeimpfte Tiere leben „auf Kosten“ der geimpften Tiere. Nur in einer gut durchimpften Population kann ein einzelnes Tier auch ohne Impfung gesund bleiben: ist die Mehrheit der Hunde und Katzen geimpft, kann sich der Krankheitserreger nicht mehr ausbreiten, da er nicht genügend ungeschützte Tiere findet, in denen er sich vermehren kann.

Wird in zu grossen Abständen oder gar nicht mehr geimpft, sinkt diese sogenannte Herdenimmunität, der Impfschutz der gesamten Tierpopulation kann zusammenbrechen und es kommt zu neuen Krankheitsausbrüchen. Auch Krankheiten, die beinahe schon in Vergessenheit geraten sind, können so wieder zum Problem werden. 

Wie funktionieren Impfungen?

Bei einer Impfung werden nicht mehr krankmachende, lebende Keime oder Teile davon dem Organismus durch eine Injektion, Nasentropfen oder als Schluckimpfung zugeführt. Der Körper reagiert auf die fremden Eiweisse mit einer Immunantwort: Er bildet Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Erreger, wird dieser von den Gedächtniszellen erkannt und es können rasch die richtigen Antikörper gebildet werden. Durch die Impfung erwerben auch spezialisierte Immunzellen die Fähigkeit, infizierte Zellen zu erkennen und zu eliminieren. So kann der Erreger bekämpft werden, bevor die Krankheit ausbricht. Diese Impfimmunität wird mit der Zeit schwächer und muss durch eine Wiederholungsimpfung in regelmässigem Abstand erneuert werden.

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